- Bischofferode

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Bischofferode ist ein Ortsteil der Landgemeinde Am Ohmberg, im Landkreis Eichsfeld, im Bundesland Thüringen.

Ersterwähnung: 1186 / 1206
Fläche der Gemarkung: 1.221 ha
Höhenlage: 287 bis 323 m / 330 bis 350 m ü. NN
Einwohnerzahl: 2.138 (Stand 2002)  

Allgemeines zur Lage

Bischofferode liegt in einem flachen Talkessel, durch den das Flüsschen Bode fließt. Im Süden grenzt der Ort an das Ohmgebirge und auch gleich an dessen zweithöchsten Berg, den Ohmberg, mit 527 Metern Höhe. Der Ort selber hat eine Höhenlage von 287 bis 323 Metern über Null, betrachtet man die gesamte Gemeinde, sogar bis 350 Meter über normal Null. Innerhalb der Gemarkung von Bischofferode gibt es insgesamt 3 Wüstungen, nämlich die von Wenigenbischofferode, Husen und Popperode. Der Boden reicht von sandigem Lehm- bis zu normalem Lehmboden; Bischofferode hat eine Jahresdurchschnittstemperatur von 7,6°, die durchschnittliche Niederschlagsmenge in einem Jahr beläuft sich auf  767 mm pro Quadratmeter. Geologisch betrachtet ist der Boden in folgende Schichten einzuteilen: Unterer Muschelkalk (Ohmgebirge), Oberer, Mittlerer und Unterer Buntsandstein, und der Zechstein mit den Kali- und Steinsalzen.


Die Namensgebung und das Wappen

Bischofferode war früher ein Waldhufendorf, um den Ort anlegen zu können, musste Waldboden gerodet werden, daher das –rode im Ortsnamen. Die Bauern, die in diesem Ort lebten, mussten ihre Abgaben an eine ganz bestimmte Person leisten, die der der Grund und Boden gehörte, nämlich an den Bischof. So kam der Ortsname zustande, welcher von diesem beiden kündet. Dieses, ist auch auf dem Ortswappen noch einmal dargestellt. Das Wappen zeigt einen von Blau über Gold geteilten Schild, im oberen Teil ist die goldene Kurvatur eines Bischofsstabes zu sehen, im unteren Teil die Spitze einer Rodehacke, wie sie im Mittelalter für Rodungen verwendet wurden.



Sehenswürdigkeiten:

-katholische Kirche " Maria Geburt", moderne innenarchitektur von Friedrich Press aus Dresden
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altes Pfarrhaus mit historischer Fachwerkfassade
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Natursteingrotte und Kriegerdenkmal an der Kirche
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Bildstock am Ortseingang von Weißenborn kommend
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Steinkreuze Ecke Bergstraße/ Töpferei
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Bergbaumuseum des Thomas Müntzer Kaliverein Bischofferode

Ortsteil Hauröden

Das kleine Dorf Hauröden breitet sich malerisch auf einem Plateau am Fuße eines felsigen Ohmgebirgsausläufers aus. Der Denkmalgeschützte Ortskern besitzt das schönste Fachwerkensemble der Umgebung. Ebenfalls gilt als besondere Sehenswürdigkeit die historische Fachwerkkirche, die im Bauernbarockstil errichtet wurde. Die Aussichtspunkte "Großer Stein" und "Kleiner Stein", auch "Hauröder Klippen" genannt, bieten einen wunderschönen Fernblick auf das Harzvorland, die Goldene Aue und den Harz.

Sehenswürdigkeiten:
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evangelische Trinitatiskirche im Bauernbarock
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kleine Glocke vor dem Pfarrhaus
 
- denkmalgeschützter Ortskern
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ca. 500 Jahre alte Sommerlinde


 
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